Jahresbericht: „Lebensqualität Bauernhof“ 2025
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Bäuerliches Sorgentelefon – österreichweit, anonym und vertraulich
Ein Griff zum Telefon kann der erste, entscheidende Schritt sein, der aus einer schwierigen Lebenssituation herausführt. Im Jahr 2025 wurden 515 Beratungsgespräche beim Bäuerlichen Sorgentelefon registriert, etwa gleich viel wie im Jahr zuvor (2024: 527 Gespräche). Der leichte Rückgang könnte auf steigende Beratungen direkt bei den Berater:innen in den Landwirtschaftskammern zurückzuführen sein (siehe Zahlen Psychosoziale Beratung; Erfahrungsbericht der Berater:innen hinsichtlich einer vermehrten Vermittlungsrate über das Bäuerliche Sorgentelefon). Ein Jahresüberblick zeigt eine überwiegend regelmäßige Verteilung der Anrufe. Jedoch konnte im Oktober eine Anrufspitze von 57 Anrufen festgestellt werden. Durchschnittlich dauern die Telefonate 30 Minuten.
Die Anrufenden sind überwiegend Betriebsführer:innen. Der Großteil ist, wie auch die Jahre zuvor, weiblich. Die Altersstatistik zeigt, dass die meisten Anrufer:innen 50-69 Jahre alt sind. Im Vergleich zum Vorjahr werden die Anrufenden tendenziell etwas älter. Die meisten Anrufenden kommen aus Oberösterreich, gefolgt von Niederösterreich. Das Verteilungsverhältnis nach Bundesländer spiegelt etwa die Betriebszahlen der Bundesländer wider.
Die Anrufenden sind überwiegend Betriebsführer:innen. Der Großteil ist, wie auch die Jahre zuvor, weiblich. Die Altersstatistik zeigt, dass die meisten Anrufer:innen 50-69 Jahre alt sind. Im Vergleich zum Vorjahr werden die Anrufenden tendenziell etwas älter. Die meisten Anrufenden kommen aus Oberösterreich, gefolgt von Niederösterreich. Das Verteilungsverhältnis nach Bundesländer spiegelt etwa die Betriebszahlen der Bundesländer wider.
Psychosoziale Beratung durch ExpertInnen an den Landwirtschaftskammern
Im Jahr 2025 wurden 1.933 Kontaktaufnahmen gezählt. Diese erstrecken sich auf 894 unterschiedliche Beratungsfälle (Vergleich 2024: 842 Fälle mit 1.782 Kontakten). Die meisten Beratungsfälle wurden in Oberösterreich und Niederösterreich durchgeführt (Beachte: Länderverteilung ist unbedingt im Zusammenhang mit den unterschiedlichen zu Verfügung stehenden Beratungsressourcen zu sehen). Die Berater:innen sind durchschnittlich zweimal in Kontakt mit den Personen mit einer durchschnittlichen Beratungszeit von einer Stunde. Überwiegend werden Einzel- und Paarberatungen durchgeführt, die telefonisch und über Beratungen in den Landwirtschaftskammern stattfinden.
Die Altersgruppen zwischen 50-69 Jahren sind zu rund 50 % vertreten, mit einer leichten Verschiebung in Richtung älterer Personen im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Geschlechterverteilung sind es ⅓ Frauen. Dieser Trend hat sich im Vergleich 2024 verstärkt. Hier ist noch anzumerken, dass in der Statistik hinsichtlich Alter und Geschlecht nur die Erstberatungen erfasst werden. In der Praxis zeigt sich, dass in späterer Folge auch die Partner oder weitere Familienmitglieder daran teilnehmen. Diese sind hier nicht ersichtlich.
Die Altersgruppen zwischen 50-69 Jahren sind zu rund 50 % vertreten, mit einer leichten Verschiebung in Richtung älterer Personen im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Geschlechterverteilung sind es ⅓ Frauen. Dieser Trend hat sich im Vergleich 2024 verstärkt. Hier ist noch anzumerken, dass in der Statistik hinsichtlich Alter und Geschlecht nur die Erstberatungen erfasst werden. In der Praxis zeigt sich, dass in späterer Folge auch die Partner oder weitere Familienmitglieder daran teilnehmen. Diese sind hier nicht ersichtlich.
Über die letzten Jahre hinweg zeigt sich, dass Generationenkonflikte, Partnerschaftskonflikte sowie Fragestellungen rund um Hofübergabe und Hofübernahme in den Beratungen und am Sorgentelefon eine große Rolle spielen.
Bildungsangebote – Fallstricke erkennen und Kraftquellen finden
Im Jahr 2025 wurden 182 Bildungs- und Informationsveranstaltungen durchgeführt, bei denen ca. 8.000 Personen erreicht werden konnten. Die Bildungs- und Informationsveranstaltungen werden überwiegend von den Ländlichen Fortbildungsinstitutionen (LFIs) umgesetzt. Sie sind ein wichtiges Präventionsangebot und stärken das Bewusstsein für psychosoziale Themen in der Landwirtschaft.
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